Android
Ein nahtloser Übergang zwischen Telefon und Computer
Stellen Sie sich vor, Sie sind auf einer Reise durch Australien. Sie nehmen mit Ihrem Mobiltelefon ein Foto auf, das vom Gerät sofort codiert wird. Dann versieht die GPS -Funktion Ihres Telefons das Foto mit einer Positionsmarkierung. Sofern sie eine entsprechende Voreinstellung vorgenommen haben, überträgt Ihr Telefon das Foto selbständig auf Ihr Benutzerkonto bei Google, wo Ihre Freunde, wenn Sie dies gestattet haben, Ihre Reise über Google Earth verfolgen können, entweder mit ihren Mobiltelefonen oder am Computer.
Dieses Szenario - ein nahtloser und transparenter Übergang zwischen Mobilfunkgeräten und Desktop-Computern - wird dank Android bald Wirklichkeit werden. Android ist eine auf Open Source basierende Anwendungsplattform, die die unkomplizierte Integration von Hardware ermöglicht.
Android, das auf Linux aufbaut, wurde von Anfang an mit der Vorgabe entwickelt, Anwendungsentwicklern die Möglichkeit zu geben, neue innovative Mobilfunkanwendungen zu schaffen, sodass OEMs (Original Equipment Manufacturers) und ODMs (Original Design Manufacturers) nicht mehr unterschiedliche Anwendungen zusammensuchen und entsprechend anpassen müssen.
“ Im Falle der Google-Anwendungen wie Gmail, Suche, Google Earth, YouTube-Videos, Picasa-Fotoalbum, Google Maps, Google Docs, Scholar und anderen End-to-End Anwendungen ist eine problemlose Anbindung von Telefon und Computer zwingend. ”
- Sy ChoudhuryProduct Manager bei Qualcomm CDMA Technologies
Um den Erfolg von Android zu gewährleisten, wurde die Open Handset Alliance (OHA) gebildet. Die OHA ist ein internationales Konsortium aus 33 führenden Technologieentwicklern, einschließlich Qualcomm, die sich auf Bereiche wie Halbleitertechnik, Softwareentwicklung, Mobilfunkgeräteherstellung, Mobilfunknetze usw. spezialisiert haben.
Offenheit: Passt perfekt zu Qualcomm
"Qualcomm fiel die Entscheidung, in die OHA einzutreten sehr leicht. Das grundlegende Prinzip der OHA, die Offenheit, passt perfekt zu unserer Einstellung", so Sy Choudhury, Produktmanager bei Qualcomm CDMA Technologies und zuständig für die Arbeit des Unternehmens in der OHA. "Seit vielen Jahren ist es die Strategie von Qualcomm, Innovationen voranzutreiben und mehr offene Anwendungsplattformen auf einer größeren Anzahl von Chipsätzen bereitzustellen. Darum hat Qualcomm im Jahr 2001 BREW® geschaffen und 2006 die Unterstützung für Windows Mobile bekannt gegeben. Unser Ziel war es, den OEMs und ODMs, den Mobilfunkbetreibern und schließlich den Konsumenten eine größere Auswahl zu bieten.
Mehr Wissen, Mehr Input, Mehr Innovation
Da Android eine Open Source-Anwendung ist, erwarten viele Experten, dass es das Sprungbrett für viele Killerapplikationen werden wird.
"Die Entwickler können Probleme viel schneller finden und beseitigen, da sie sich den Quellcode ansehen und dadurch verstehen können, wie die Anwendung funktioniert. Das öffnet wiederum die Tür für andere Entwickler und somit für eine breitere Wissensbasis", so Sy Choudhury. "Es gibt viele schlaue Leute in den Unternehmen, die zur OHA gehören, aber es gibt noch eine ganze Menge mehr, wahrscheinlich Hunderttausende, die nicht zu diesen Unternehmen gehören.
Wie kommt man an deren innovative Ideen?" Indem Android als Open Source konzipiert wurde, also auf die gleiche Weise wie das für PC-Server sehr erfolgreiche Linux, werden wir Innovationen im Mobilfunkbereich zu sehen bekommen, die die Mobifunktechnologie noch schneller und weiter voranbringen werden als je zuvor."
Achten Sie auf Android
Im zweiten Halbjahr 2008 werden die ersten Telefone mit Android von führenden Mobilfunkgeräteherstellern auf den Markt gebracht und für die ersten Betreibernetze einsatzbereit sein. Sobald diese Mobilfunkgeräte auf dem Markt sind, wird die OHA den Quellcode der ganzen Anwendungsplattform weltweit zugänglich machen, sodass andere Gerätehersteller ihn nutzen können, um ein großes Angebot an neuen Geräten bereitzustellen.
Die OHA und Android stellen eine großartige Möglichkeit dar, um Desktop-Computer- und Mobilfunkerfahrung der Endbenutzer nahtlos zu verflechten. "Im Fall von Google-Anwendungen wird es die beste Möglichkeit sein, um mit dem Telefon oder dem Computer problemlos zwischen Anwendungen wie Gmail, Suche, Google Earth, YouTube-Videos, Picasa-Fotoalbum, Google Maps, Google Docs, Scholar und anderen, zukünftigen End-to-End-Anwendungen hin und her zu schalten", fasst Sy Choudhury zusammen. "Und je mehr Inhalte und Anwendungen auf der Basis von Android entwickelt werden, umso vielfältiger und zahlreicher werden die Möglichkeiten."